Regionale Energieversorgung live und praxisnah mit Girls4MINT bei der EWF in Korbach

Wie kommt eigentlich der Strom in meine Steckdose? Und wie funktioniert das mit den Erneuerbaren Energien?

Mit diesen und noch mehr spannenden Fragen konnten sich die Girls4MINT bei den Praxistagen bei der Energie Waldeck-Frankenberg in Korbach beschäftigen. Gemeinsam mit dem Team von Ausbildungsleiter Frank Göbel und den Azubis der EWF begaben sich die Schülerinnen der Mittelpunktschule Goddelsheim und der Louis-Peter-Schule in Korbach auf eine intensive Reise durch die Welt der Stromversorgung mit Ausbildungsberufen in den Bereichen Elektrotechnik, Mechanik und Informatik.

Die Veranstaltung stand unter dem übergeordneten Thema „autarke Versorgung eines Wohngebäudes mit Energie“. Aufgeteilt in kleine Gruppen nahmen alle Mädchen an insgesamt vier Workshops teil. Im Themenfeld Hausanschlusstechnik lernten sie die Funktionsweise von Hausanschlusskasten und Zähleranschlusssäule kennen und installierten selbst eine Unterverteilung. Im Workshop Informatik konnten sie erste Erfahrungen im Programmieren einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) sammeln und erhielten Einblicke in die Welt von Smart Home und Heimautomation. Wie kann ein Haushalt autark mit erneuerbarer Energie versorgt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen im dritten Workshop. Handwerkliches Geschick bewiesen sie in der vierten Gruppenarbeit beim Löten einer binären Uhr als Beispielverbraucher im Haushalt. Am Ende der Woche wurden alle vier Workshop-Ergebnisse in einem Beispielhaushalt kombiniert. 

Die 15-jährige Damiana Stock von der Mittelpunktschule in Goddelsheim hat sich bei Girls4MINT angemeldet, weil sie noch keine konkrete Vorstellung über ihren beruflichen Weg hatte und Verschiedenes ausprobieren wollte. „Es ist viel besser hier, als ich gedacht habe“, sagt sie. „Das Löten und auch am Hausanschluss zu arbeiten, haben mir so gut gefallen, dass ich mir vorstellen könnte, später in diesem Bereich zu arbeiten.“ Auch ihre Mitschülerin Jana Breuer hat das Angebot als Gelegenheit genutzt, in ein weiteres Berufsfeld hineinzuschauen. „Besonders viel Spaß hatte ich beim Löten“, stellt sie fest. Was sie nach der Schule machen möchte, ist noch offen. Aber die Erfahrungen bei Girls4MINT waren auf jeden Fall sehr wertvoll.

In einem Feedback-Gespräch in der Schule werden die Teilnehmerinnen in den nächsten Tagen eine persönliche Rückmeldung zu ihren individuellen Kompetenzen im Bereich MINT erhalten. Eine Abschlussveranstaltung mit den Teilnehmerinnen, ihren Eltern, der Agentur für Arbeit sowie Unternehmensvertreterinnen und -vertretern rundet das Berufsorientierungsprojekt ab. Am Ende erhalten die Schülerinnen ein Zertifikat über ihre Teilnahme.

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