Wie funktioniert eigentlich eine Uhr, die selbst gelötet und programmiert wurde? Diese und viele weitere Fragen konnten 16 Schülerinnen aus Grünberg, Butzbach und Homberg/Ohm bei den Praxistagen von Girls4MINT bei unserem Praxispartner Bender in Grünberg selbst beantworten.
In spannenden Workshops erhielten die Teilnehmerinnen Einblicke in Ausbildungsberufe der Elektrotechnik, Metalltechnik und Informatik. Im Fokus der Praxistage stand mit der “LED-Uhr” ein gewerkeübergreifendes Projekt. Hierfür löteten die Schülerinnen die Steuerungsplatinen, programmierten die LED-Anzeigen und montierten ihre selbstgebauten Uhren auf zuvor 3D-gedruckte Fassungen. In der Oldtimerwerkstatt standen praktische Aufgaben wie Reifen- und Ölwechsel sowie die Fertigung eines Aluminiumhalters für die Uhr auf dem Programm.
Auch das Thema Nachhaltigkeit kam nicht zu kurz: Die Schülerinnen erkundeten die Solartechnik und begrünten Dachflächen des Unternehmens und bauten gemeinsam Nisthilfen für Wildbienen. In einem Workshop zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) erfuhren sie, wie sie selbst aktiv zur Zukunftsgestaltung beitragen können.
Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen waren durchweg positiv: „Das Löten und Programmieren hat mir besonders gefallen“, meint Mara Heller von der Weidigschule. Linnea Grün, die sich bei Girls4MINT gezielt über Berufe informieren wollte, lobte die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden: „Ich empfehle das Angebot auf jeden Fall weiter.“
Nach den Praxistagen erhielten alle Mädchen ein persönliches Stärkengespräch durch das Projektteam von Provadis, ehe sie bei der feierlichen Abschlussveranstaltung ihre wohlverdienten Zertifikate verliehen bekamen. Für einige wird die MINT-Reise damit aber noch nicht zu Ende sein, denn die ein oder andere Teilnehmerin hat schon während der Praxistage Interesse an einem weiterführenden Praktikum oder einer Ausbildung geäußert.
